Fläminger Genussland, Landwirtschaft aus einer Hand

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Fläminger Genussland

Ronny Ryll und Tino Ryll
 

Landwirtschaftlich auf genussländisch


Unser Betrieb liegt eingebettet in die Fläminger Naturlandschaft. Hier bietet sich zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ein größtenteils unberührter Lebensraum. Der Erhalt dieser einzigartigen Natur ist uns Landwirten vom Fläminger Genussland ein wichtiges Anliegen. Indem wir Landwirtschaft bewusst im Einklang mit der Natur betreiben, setzen wir uns für den Erhalt und den Schutz des Ökosystems ein.

Mit unseren Herstellungsmethoden streben wie ein natürliches Zusammenspiel an, bei dem sich ein geschlossener Betriebskreislauf ergibt. Konkret bedeutet dies für uns einen möglichst ressourcenschonender Anbau und im Anschluss eine umweltschonende Produktion zu gewährleisten. Dabei achten wir darauf, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und die betriebseigenen Roh- und Reststoffe weiter zu verwerten. Unsere Rapspellets eignen sich hervorragend als Futtermittel für unsere Rinder.

Bei uns werden wirklich „genießbare“, also gesunde Lebensmittel hergestellt. Zudem machen wir uns auf diese Weise für den Erhalt der Natur stark, denn durch die Nutzung der Kräfte eines sich selbst regulierenden Ökosystems erreichen wir viele Dinge gleichzeitig: Boden, Klima und Trinkwasser werden geschützt und der Verbraucher erhält ein Produkt von höchster Qualität und ausgesprochenem Genuss – eben dem Fläminger Genuss.


Überzeugen Sie sich selbst – wir Genussländer freuen uns auf Ihren Besuch!

Unserer Produkte

Das Beste vom Genussland

Auf märkischem Boden im Fläminger Land gedeihen Raps und Sanddorn außerordentlich gut. Dabei fließt in jedes Produkt die feine aromatische Note des Fläminger Bodens. Dieser ist schadstoffarm und dadurch äußerst fruchtbar und ertragsreich. Im Fläminger Genussland können Sie daher guten Gewissens einkaufen. Insbesondere beim Anbau und in der Verarbeitung achten wir sorgfältig auf die schonende Herstellung unserer Produkte. Dabei liegt uns die Möglichkeit der persönlichen Einflussnahme während der Verarbeitungsprozesse besonders am Herzen. Nur so garantieren wir Genussmittel von so hoher Qualität.

Unsere hochmodernen neuen Anlagen sichern uns die saubere Verarbeitung unserer Rapskerne zu unserem „Fläminger Gold“, dem Fläminger Rapsöl. Unser Raps wird trocken und dunkel gelagert, was für den Erhalt der zahlreichen Vitamine so außerordentlich wichtig ist. Selbstverständlich sind auch die Transportwege geschlossen und die Pressung findet ebenso im Dunkeln statt.
Zu feinstem kaltgepressten Speiseöl verarbeitet, verfügt das Fläminger Rapsöl schließlich über 2% mehr an Vitamin E als gemeinhin üblich. Dazu hat es mit 99,6% Fettsäure einen deutlich höheren Anteil als andere Rapsöle. Es schmeckt leicht nussig und eignet sich hervorragend für das Anrichten von Salaten.

Die Produktion unseres Fläminger Sanddornlikörs ist mit viel Fingerspitzengefühl verbunden. Unsere Sorte Leikora eignet sich wegen des hohen Säuregehalts bestens für Liköre.
Weitab von den Hauptverkehrsstraßen gedeihen unsere Sanddorngewächse hervorragend. Die Beeren sind durch die optimale Bodenbeschaffenheit besonders aromatisch und üppig. Sie werden mit viel Liebe und Sorgfalt von Hand geschnitten und anschließend schonend verarbeitet. Nach dem Frosten und Pressen kommt die natürlich orange Farbe des Sanddorns zur Geltung: ein verlockender Anblick, der zugleich Lust macht auf den fruchtig-milden Geschmack des Fläminger Sanddornlikörs.

Sogar die Juroren der „World Spirits“, die alljährlich die weltbesten Spirituosen küren, kann unser Fläminger Sanddornlikör überzeugen. Er erzielt im Jahr 2010 gleich zwei Preise: die Medaille „double gold“ und „spirit of the year 2010“.

Unser ganz besonderes Steckenpferd ist eine seltene Rinderrasse. Die Wagyu-Rinder werden von uns liebevoll gehegt und gepflegt und entwickeln sich so zu wahrhaften Genussrindern. Den ganzen Tag verbringen sie im Freien und genießen es, auf den saftigen Fläminger Wiesen zu weiden.
Unsere Wagyus wissen guten Geschmack ebenso zu schätzen wie wir. So gibt es für unsere Rinder selbstverständlich nur das Allerbeste zu fressen: Wir füttern sie zusätzlich mit Heu sowie unseren hochwertigen Sanddornpellets aus eigener Herstellung.
Ein bisschen stolz sind wir schon auf unseren „Fläminger Stier“, denn in Deutschland gibt es bislang nur sehr wenige Wagyu-Rinder. Mit der Aufzucht von Wagyus sind wir somit wahre Vorreiter.

 

Fläminger Sanddorn

Biologie:

Der gemeine Sanddorn, Hippophae rhamnoides `Leikora’, gehört zur Familie der Ölweidengewächse, Elaeagnacae. Die Pflanze wird je nach Sorte bis zu 6 Meter hoch. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und schimmern im Sonnenlicht leicht silbrig. Sie können eine Länge von bis zu 10 Zentimetern bei einer durchschnittlichen Breite von einem Zentimeter erreichen. Sanddorn hat eine flachgründige Wurzel, die sich bis zu 15 Meter nach allen Seiten erstrecken kann. Aufgrund des weitreichenden Wurzelsystems eignet sie sich bestens als Küstenschutz. Die dornigen, im Sommer grünen Sträucher bekommen im Herbst ihre vitaminreichen orangeroten Beeren.

 

Geschichte:

Sanddorn stammt ursprünglich aus dem zentralasiatischen Raum und ist seit über 2000 Jahren als Heilpflanze bekannt. Aus der Nutzung des Sanddorns erklärt sich sein lateinischer Name, Hippophae rhamnoides: Hippos bedeutet Pferd und phaes Licht. Rhamnoides stammt vom Wort rhamnus, womit der Dorn, also die Pflanze selbst, gemeint ist. Sanddorn wurde nämlich als Tinktur für die Heilung von Augenkrankheiten bei Pferden verwendet. Der mongolische Eroberer, Dschingis Khan (12./13. Jahrhundert), soll die stärkende Kraft des Sanddorns hoch geschätzt haben: Er und seine Krieger hielten in ihren Satteltaschen stets eine Flasche des kostbaren Öls bereit, um damit ihre Wunden zu versorgen. Einer Legende nach soll es Alexander der Große gewesen sein, der die Pflanze nach Europa importierte, doch im allgemeinen geht man davon aus, dass Sanddorn durch die eiszeitlichen Verschiebungen in Europa verbreitet wurde.

 

Kultur:

Der Fläminger Boden ist wie geschaffen für die Kultur von Sanddorn, denn die Pflanze wächst mit Vorliebe auf sandigem Boden. Daher stammt auch die deutsche Bezeichnung „Sanddorn“. Bei guter Pflege erreicht das Gewächs eine Höhe von bis zu fünf Metern. Gepflanzt werden Stecklinge, die viel Platz brauchen; etwa 1,5 Meter sollte der Abstand zwischen den Sträuchern messen. Die Ernte beginnt je nach Sorte zwischen Anfang September und Mitte Oktober. Dabei werden die fruchttragenden Äste mit Handscheren abgeschnitten und unverzüglich gefrostet. Im Anschluss werden die Beeren von den Zweigen abgerüttelt und erneut bei –20° Grad eingefroren oder direkt weiter verarbeitet.

 

Verzehrtipp:

Sanddorn ist eines der vitaminreichsten Wildobstgehölzer und enthält neben viel Vitamin C - etwa das Zehnfache von dem, was Zitrusfrüchte an Vitamin C enthalten - noch Carotin und das in Pflanzen seltene Vitamin B12 sowie verschiedene Mineralstoffe, darunter Kalzium, Eisen und Magnesium. Der Fläminger Sanddornlikör eignet sich nicht nur hervorragend als Aperitif, sondern auch für das Verfeinern von Saucen und zum Mixen mit Obstsäften oder Cocktails.

 

FLÄMINGER RAPS(Öl)

Biologie:

Die Rapspflanze, Brassica napus, gehört zur Gattung der Kreuzblütler, Brassicaceae. Die ein- oder zweijährige Pflanze besitzt eine aufrechte, verzweigter Sprossachse und erreicht eine Höhe von 40 bis 150 cm. Der Stengel hat regelmäßig angeordnete Seitentriebe und bleibt selbst nahezu kahl. An seinem oberen Ende sitzt die Traube mit bis zu 60 Einzelblüten. Etwa 50% der Blüten bilden Schoten aus, in denen sich bis zu 20 rundliche, dunkle Samen befinden. Die Laubblätter von Raps sind blaugrün, während die Blüten intensiv gelb leuchten. Im Frühjahr, meist von April bis Mai, überflutet das strahlend gelbe Meer der Rapsfelder das Land soweit das Auge reicht.

 

Geschichte:

Raps entstammt ursprünglich dem östlichen Mittelmeerraum. Seit dem 14. Jahrhundert wird auch in Mitteleuropa Raps angebaut. In Indien gibt es Hinweise auf eine Verwendung von Rapsöl schon 2000 v. Chr. Während der Weltkriege wird Raps in Deutschland verstärkt angebaut, um nicht mehr auf Öllieferungen anderer Länder angewiesen zu sein. In dieser Zeit gilt Raps wegen seines bitteren Geschmacks als „Arme-Leute-Öl“ und wird deshalb vorrangig als Brennstoff für Öllampen, als Schmiermittel und zur Seifenherstellung genutzt. In den 1970er und 80er Jahren gelingt es, die unerwünschten Bitterstoffe (Glucosinolate) und (Eruca)Säuren herauszuzüchten. Die heutige Rapssaat ist damit frei von ungenießbaren Substanzen. Seitdem entwickelt sich Raps weltweit zu einer der wichtigsten Samenölpflanzen. Die größten Anbaugebiete befinden sich in China, Indien und Kanada. Rapsöl ist heute mit einem Anteil von 65% des gesamtdeutschen produzierten Speiseöls die Nummer eins. Längst sind die herausragenden ernährungsphysiologischen Qualitäten anerkannt.

 

Kultur:

Seine rübenförmigen Wurzeln schlägt der Raps gern in feuchtem nährstoffreichem Boden. Ein flaches Saatbett mit lockerer Oberfläche begünstigt seine Wuchsbedingungen. Etwa 35–70 Körner Raps pro Quadratmeter werden in Reihenabständen von bis zu 25 cm gesät. Rapspollen werden allerdings auch durch klimatische Bedingungen, zum Beispiel durch Wind und durch Insekten kilometerweit verbreitet. Beim sogenannten - und in Deutschland vorwiegend angebauten - Winterraps liegt der optimale Saattermin in der zweiten Augusthälfte. Geerntet wird die Rapspflanze im Sommer, meist im Juli des folgenden Jahres mit dem Mähdrescher. Zur Speiseölgewinnung werden die Körner anschließend heiß oder kalt gepresst. Das Raffinieren, also Heißpressen, ist zwar ertragreicher, das Endprodukt beinhaltet aber deutlich weniger gesunde Inhaltsstoffe als kalt gepresstes und damit naturbelassenes Speiseöl.

 

Verzehrtipp:

Rapsöl zählt aufgrund seines Fettsäuremusters zu einem der hochwertigsten Speiseöle. Das besonders edle, kalt gepresste Öl eignet sich sowohl zum Dünsten als auch zum Anrichten von Salatsaucen. Fürs Braten und Backen sollte es nicht unbedingt verwendet werden, denn durch die lange Hitzeeinwirkung gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben insbesondere die mehrfach ungesättigten Fettsäuren von Rapsöl. Die Alpha-Linolensäure beispielsweise, eine wichtige Omega-3-Fettsäure, beugt nachweislich Krankheiten wie Arteriosklerose, Krebs und Herzerkrankungen vor. Zudem deckt der hohe Anteil an Vitamin E schon bei einem Esslöffel Rapsöl in der Salatsauce den Tagesbedarf bis zu etwa 30%. Aufgrund seiner zahlreichen gesundheitsfördernden Aspekte wird die Einnahme von Rapsöl sowohl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., sowie vom Forschungsinstitut für Kinderernährung, als auch von der Stiftung Warentest ausdrücklich empfohlen.

FLÄMINGER WAGYU

Rasse:

Das Wagyu-Rind stammt ursprünglich aus Japan, wobei Wagyu japanisch Rind bedeutet. Die genauere Bezeichnung ist eigentlich Kobe-Rind, aber in Japan wird sehr darauf geachtet, dass nur Rinder aus der Präfektur Hy?go, in der Region Kobe, die hier geboren, aufgezogen und geschlachtet werden, den Namen Kobe-Rind tragen dürfen. Das Fell der Wagyus ist schwarz. Es gibt jedoch auch Tiere mit rotbräunlicher Färbung. Je nach Geschlecht variiert das Gewicht von 600 kg bis 1000 kg. Erst im Jahr 2006 kamen die ersten Wagyus nach Deutschland, sie sind hierzulande immer noch eine große Seltenheit.

 

Haltung:

Die Haltung des wertvollen Rinds ist außergewöhnlich. Vor allem in seinem Herkunftsland Japan werden die Wagyus wie Könige verwöhnt. Immer wieder sorgen die ausgefeilten Wellnessprogramme dort für Schlagzeilen und Staunen hier. Neben den zum Teil streng gehüteten Geheimrezepten für die Nahrung der Wagyus, werden die Tiere täglich über Stunden massiert und mit Reiswein besprüht. Während die Tiere in Japan aufgrund mangelnder landwirtschaftlicher Flächen vorwiegend in Ställen gehalten werden, bekommen sie in Deutschland auf großflächigen Weiden täglich freien Auslauf.

 

Gastronomie:

Wagyu-Fleisch gilt noch als Geheimtipp: Gourmetköche und Feinschmecker schätzen das zarte Fleisch der Tiere als das gesündeste und exklusivste überhaupt. Das besondere Muskelfleisch des Rinds zeigt sich in der sehr feinen gleichmäßigen Marmorierung. Die extra-dünne Fettauflage des Fleischs sorgt für seinen unverwechselbaren saftigen und würzigen Geschmack. Zusätzlich ist das Wagyu-Fleisch mit einer günstigen Fettsäureverteilung an ungesättigten und gesättigten Fettsäuren ausgestattet und ist damit ernährungsphysiologisch deutlich gesünder als andere Fleischsorten.

Kontakt

Fläminger Genussland GmbH
Geschäftsführer: Ronny Ryll, Tino Ryll
Hohenkuhnsdorfer Weg 8
14913 Nieder Fläming OT Reinsdorf

Tel.: +49 (0) 33 746.806 10
Fax: +49 (0) 33 746.806 18

Mail: kontakt@flaeminger-genussland.de
Web: www.flaeminger-genussland.de

 

Handelsregister: HRB 221 74P, AG Potsdam
Umsatzsteuer-Identnummer: DE 265 507 117
 

Bildnachweis:
Fotolia.de, whoch3-agentur.com | mediaagentur

Textkonzept:
whoch3 | mediaagentur: Tonia Aurfali-Lindner
 
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