Speisesalz aus Deutschland, Stein- und Solesalze

Vielfalt von Industrie und Manufaktur: Speisesalz aus Deutschland
 
Salz, Steinsalz aus Deutschland, naturbelassen, brausezimtDeutschland wird seinem traditionellen Ruf als potenzieller Salzproduzent bis zum heutigen Tage gerecht. Sechs Salinen und sieben Salzbergwerke liefern den Rohstoff Natriumchlorid. An der Welt-Speisesalzproduktion ist Deutschland mit etwa drei Prozent beteiligt. Ein Blick auf die deutsche Landkarte weist den Weg zu alten, zum Teil bis heute genutzten Salzlagerstätten. Das Salz bestimmte die Namen von zahlreichen deutschen Städten wie z. B. Soltau im Norden, Bad Friedrichshall und Schwäbisch Hall im Südwesten oder Bad Reichenhall im bayerischen Süden. Die hohe Kunst der Herstellung des "weißen Goldes" geht hierzulande zurück bis auf die Kelten, die bereits Jahrhunderte vor der modernen Zeitrechnung die Herstellung hochwertigen Speisesalzes kultivierten. Sie beherrschten den Salzabbau im Bergwerk ebenso wie die Salzgewinnung aus dem als Sole bezeichneten salzhaltigen Wasser. Belegbar ist die keltische Salzgewinnung aus voll gesättigter Sole im heutigen Bad Nauheim.

Die traditionellen Verfahren der Speisesalzgewinnung haben sich im Prinzip bis heute erhalten. Verflüssigtes Salz - die Sole - wird in einem aufwendigen Herstellungsprozess in den Salinen gesiedet, bis im Zuge der Erhitzung das gewünschte, feste Salz gewonnen ist. Die Industrie schafft ihre Standard-Qualitäten durch Einsatz von Raffinerie-Arbeitsschritten. Das Ergebnis ist ein Speisesalz, das aufgrund der Bleich- und Reinigungsprozesse sowie der Beigabe von Rieselhilfen über standardisierte Produktmerkmale verfügt. Aber auch das sogenannte "Steinsalz", wie es bis heute in deutschen Salzstöcken in Tiefen von bis zu 750 Metern bergmännisch abgebaut wird, hat seinen festen Platz in der Produktion industrieller Speisesalze. Schonend gemahlen und ausgesiebt wurde es zum Inbegriff einer hochwertigen, naturbelassenen Standardqualität.

Salz: unerlässlich für die ErnährungSteinsalz, Gewürzsalz, Knoblauchsalz, naturbelassen, brausezimt

Salz ist zweifelsohne das am meisten verwendete Würzmittel in der Küche wie auch bei der Herstellung von Nahrungsmitteln wie Backerzeugnissen, Molkereiprodukten und bei der Fleisch-und Wursterzeugung. Es fungiert als unersetzlicher Geschmacksträger und bildet den Kontrapunkt zum "Süß-Pol" unseres Geschmacksempfindens. Neben der Geschmacksverfeinerung unserer Nahrungsmittel kommt dem Salz eine wichtige Rolle als Regulativ im menschlichen Körper zu: Es ist unerlässlich für die Aufrechterhaltung der körperlichen Stoffwechselvorgänge.

Manufakturen setzen auf natürliche Salzherstellung

Zahlreiche Salzmanufakturen bieten in ihrer Funktion als Natursalz-Experten attraktive Alternativen zu Speisesalzen aus industrieller Produktion. Getreu der Devise "Natürliches Salz ist das beste Speisesalz" verwenden diese Betriebe ausschließlich sorgfältig ausgewählte Natursalze, die in schonenden Abbauverfahren gewonnen werden. Ausdrücklich verzichten diese Betriebe auf industriell aufbereitete, gebleichte "Raffinade-Qualitäten". Manufakturen setzen vielmehr auf naturbelassenes Steinsalz. Diese Qualitäten verzichten auf industriell beigemengte Rieselhilfen. Auch die Beimengung von Jod (Schilddrüsen-Prophylaxe) und Fluor (Karies-Prophylaxe) unterbleibt ganz bewusst. Diese hohe Speisesalzqualität basiert in der Regel auf hochwertigem, deutschem Steinsalz.
 

C HJL