Weizen

Weizen
 
Weizen zählt mit Reis und Mais zu den weltweit wichtigsten Getreidesorten. Brot, Brötchen und andere Backwaren werden aus Weichweizenmehl hergestellt, aus Hartweizengrieß Teigwaren. Der hohe Glutenanteil ist für seine guten Backeigenschaften verantwortlich – und hat dem Weizen damit seine Spitzenposition unter den Backgetreiden verschafft. Die meisten seiner wertvollen Bestandteile (ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe und Vitamine) finden sich im Weizenkeim, der nur in Vollkornprodukten enthalten ist.
In Deutschland werden Winter- und Sommerweizen angebaut. Weil er viel höhere Erträge als ältere Getreidesorten, wie Dinkel und Emmer, einbringt, hat der Weizen in den letzten Jahrzehnten deren Anbau stark zurückgedrängt. Das liegt in der konventionellen Landwirtschaft daran, dass Weizen das Getreide ist, welches am meisten auf Düngung anspricht. Und anders als bei Dinkel sitzt beim Weizen der Spelz nicht zu fest am Korn: der Mähdrescher kann ihn ablösen, weshalb Weizen nicht so viel Platz auf dem Anhänger braucht und dementsprechend die Lagerungskosten niedriger sind.
 
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