Hafer

Hafer
 
Hafer war bis ins Mittelalter hinein das am meisten gegessene Getreide – bis es von den Brotgetreiden Roggen und Weizen verdrängt wurde. Hafer wird bei uns als Sommergetreide vor allem in den Mittelgebirgen, den Küstenregionen und dem Alpenvorland angebaut, seine Ansprüche an Böden sind gering.
Heute geht der größte Teil des Haferanbaus in die Futtermittelindustrie. Wegen seines hohen Nährstoffgehalts (12 % Eiweiß, 63 % Kohlenhydrate, 7 % Ballaststoffe und ca. 6 % Fettanteil, mehrfach ungesättigte Linolsäuren, Eisen, Kieselsäure, Zink, Folsäure und verschiedene Vitamine) und der guten Verdaulichkeit wird Hafer in der Baby- und Kinderernährung und bei Magen-Darm-Erkrankungen sowie Gallen- und Nierenleiden besonders empfohlen und erlebt seit Jahren eine Renaissance im Naturkostbereich, vor allem als Haferflocken für Müslis, aber auch Backwaren und Breie.

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