Reis

Reis
 
Die Reispflanze stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Asien (vor allem China, Indien, Indonesien, Bangladesch, Vietnam) ist auch heute noch das Hauptanbaugebiet für Reis. Je nach Form des Reiskornes wird nach Lang-, Mittel- und Rundkornreis unterschieden. Besonders nährstoffreich ist Naturreis, der nach dem Entspelzen noch sein Silberhäutchen behält, die vitaminreiche „Schale“ sozusagen. Bei weißem Reis wird das Silberhäutchen abgeschliffen – der Reis wird „poliert“. Dabei wird auch der Keimling entfernt – und mit ihm ein Großteil der wertvollen Inhaltsstoffe. Um ein Kilogramm Reis zu erzeugen, werden im Nassreisanbau (zu 80 % die Hauptanbauart) zwischen 3000 und 5000 Liter fließendes Wasser benötigt. Zum Vergleich: die Herstellung eines Kilogrammes Mais verbraucht 900, eines Kilos Weizen 1100 Liter Wasser.

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