Locavores, Lebensmittel innerhalb eines Umkreises von 160 km

Aus den USA kommt der Begriff der Locavores (lokal + vorare, lat. für verschlingen). Das sind Menschen, die sich ausschließlich von Lebensmitteln ernähren, die aus einem Umkreis von 100 Meilen (160 km) aufgewachsen, produziert und verarbeitet wurden. Unter www.locavores.com kann man lesen, wie vier Frauen in San Francisco es schaffen sich lokal zu ernähren und andere motivieren es ebenfalls zu tun. Dort ist auch eine Liste mit regionalem Essen und dem was tabu ist. Darunter fallen z.B. Schokolade und Kaffee. Das sind zwar nicht überlebenswichtige Nahrungsmittel, aber verzichten?

San Franzisco liegt am Meer, es wachsen dort Orangen, Nektarinen und Wassermelonen. Wenn wir einen 160 km Kreis um Königs Wusterhausen ziehen, werde ich keine Avocados essen können. Wie wichtig sind mir Zitronen und Gewürze wie Zimt?

Sich so regional wie möglich zu ernähren, finde ich grundsätzlich. Ägyptische Kartoffeln oder Knoblauch aus China oder Argentienen müssen nicht sein, das wächst auch bei uns. Bei all den anderen Annehmlichkeiten wie eben Kaffee oder Gewürze aus fremden Ländern sollte jeder sich die Zeit nehmen und seine Essgewohnheiten bedenken. Totaler Verzicht, alles in Maßen oder lieber alles wie gehabt?

 
SH