Genmanipulierter Pollen im Honig, 9.9.2011

Der Freistaat Bayern hatte auf einem Versuchsfeld MON 810-Mais angebaut. Dieses Feld befand sich 500 m von den Bienenstöcken des Hobby-Imkers Heinz Bablok. Der Imker ließ seinen Honig untersuchen und es wurde festgestellt, dass sich in seinem Honig gentechnisch veränderter Pollen befand. Daraufhin vernichtete er diesen Honig und verklagte den Freistaat auf Schadenersatz.


Der Europäische Gerichtshof (kurz EuGH) stellte am 06. September 2011 fest, dass Pollen gentechnisch veränderter Organismen (kurz GVO), wenn sie eine Zutat in einem Lebensmittel sind, einer Zulassung als Lebensmittel bedürfen. Und weil der EuGH Pollen als eine Zutat beim Honig einstuft, benötigt betroffener Honig eine besondere Zulassung. Eine Toleranzgrenze gibt es nicht.

Die Pressemitteilung des EuGH kann man hier einsehen.