Honig ein Naturprodukt

Honig ist ein wertvolles Naturprodukt, schon unsere Vorfahren wussten das zu schätzen. War Honig doch lange Zeit das einzige Süßungsmittel, das es gab. Ein Bienenvolk muss hart arbeiten, um 500 g Honig herzustellen. Es legt dabei eine Strecke zurück, die dem dreifachen Erdumfang entspricht. Weil Bienen so lange wie möglich Blüten einer Pflanzenart sammeln, entstehen reine Sorten wie Raps- oder Waldblütenhonig.

Inhaltsstoffe

Die Hauptbestandteile des Honigs sind Fruchtzucker, Traubenzucker und Wasser. Hinzu kommen Vitamine und Mineralstoffe, Aminosäuren und Aromastoffe – eine wahre Kraftnahrung auch für den Menschen. Außerdem enthält Honig Enzyme, die ihn nicht nur haltbar machen, sondern auch gegen schädliche Bakterien und Pilze wirken.

Gesundmacher Honig
Honig ist ein bewährtes Hausmittel gegen Erkältungen und Infekte. Doch auch in der Medizin wird Honig verwandt. Schlecht heilende Wunden können heute zum Beispiel mit besonders sauberem medizinischem Honig behandelt werden. Wenn bei Krebspatienten durch die Strahlentherapie Wunden oder Schleimhautprobleme auftreten, ist Honig eine mögliche naturheilkundliche Ergänzung.

Allergien gegen Honig
Allergien gegen Bienenprodukte sind möglich. Bei Honig sind schwere Reaktionen selten, Gellée royale und Propolis können allergische Reaktionen auslösen. Im Verdachtsfall lässt sich das durch einen Test beim Allergologen prüfen.

Bienenwachs

Das Wachs dient den Bienen zum Bau ihrer Waben. Für den Menschen ist das Wachs eine Grundlage für Salben und Pflaster, mit Bienenwachs-Wickeln lassen sich Erkältungskrankheiten bei Kindern lindern.

Gelee royal
Mit Gelée royale füttern Bienen ihren Nachwuchs in den ersten Tagen. Später wird der Saft nur zur Ernährung der Königin eingesetzt. Das Gelée besteht aus Hefen, Zucker und Wasser. Es lässt es jedoch schlecht lagern. Wegen seiner Eigenschaft als königliche Speise haftet Gelée royale der Ruf als Wundermittel an. Einen medizinischen Nachweis dafür gibt es aber nicht.

Propolis
Propolis ist ein Gemisch aus Harz, Wachs, Pollen und ätherischen Ölen. Damit dichten die Bienen ihren Stock ab. Propolis schützt den Bienenbau vor Bakterien, Pilze und Parasiten. Das macht es für den Menschen interessant. Schon die Ägypter sollen den Stoff zur Balsamierung ihrer Mumien genutzt haben. Heute sind propolishaltige Mundwässer und Salben gegen Entzündungen erhältlich. Sie sollen das Abheilen schlecht heilender Wunden verbessern.