Wie ich die Welt erkunde, 11.03.2019

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Es hat so jeder seine Art und wenn ich eine mir unbekannte Stadt erforsche, dann am liebsten ohne jede Ahnung. Weder lese ich Reiseführer noch Berichte anderer. Also schon, aber dann über Gebiete, in die ich demnächst nicht reisen werde. Das Einzige was ich tue, ist einen Blick auf den Stadtplan zu werfen. Die Straßenführung erklärt einiges und das andere erfahre ich beim Erkunden. Und dann werde ich manchmal gefragt, hast du diese Kathedrale und jene historische Straße gesehen? Keine Ahnung. Meistens ja, ich lasse mich mit den Menschen treiben. Aber auch gerne in Wohngebiete oder Orte, die touristisch nicht so viel hermachen. Dort bekomme ich ein Gefühl für die Stadt, für den Alltag, wie es sein könnte, dort zu leben.

Letztlich besuchte ich Krakau und hatte dort ein paar Stunden für mich. Die Altstadt gefiel mir - und tausend anderen Touristen - sehr. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was im Frühling oder Sommer in dieser Stadt los ist. So viele Menschen...

reisen_polen_krakau_brausezimt_brausetour

Um einem Ort näher zu kommen, setze ich mich am liebsten in ein Café. Zwangsweise komme ich beim Bestellen in den Kontakt mit den dort arbeitenden Menschen, und je nach Laune ins Gespräch. Manchmal gesellt sich ein anderer Gast zur Unterhaltung und dann, meistens, wird irgendwas, jemand oder ein Ort empfohlen. Und diese Schnitzeljagd finde ich fantastisch. An der nächsten Station erfolgt das nächste Gespräch und meistens erhalte ich wieder eine Empfehlung. Das ist mir natürlich nur dort möglich, wo eine gemeinsame Sprache gefunden wird.

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