Schoppe Bräu braut BIO Craft Beer in Berlin, 07.06.2018

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Auch wenn ich kein großer Biertrinker bin, ging mir die Craft Beer-Aufmachung irgendwie gegen den Strich. Immer diese hippen, jungen oder zumindest jugendlichen Menschen, die keine deutsche Bezeichnung für ihr Tun finden konnten.

Craft beer - das kommt aus den USA und dort bedeutet es  - handwerklich - unabhänging  und - traditionell. Zumindest meint das Wiki. Deutschland hat, anders als die USA, eine große Anzahl an Hausbrauereien. Nun werden diese sprachlich aufgehübscht. Es geht also um Handwerksbier. Seit 2017 gibt es den Verein der Deutschen Kreativbrauer. Eine Wortwahl die mir sehr gefällt.

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Doch egal wie das Kind heißen mag, am Ende fließt das Bier. Und hier mein Erlebnis: Es war wieder viel zu heiß und ich sollte noch etwas für eine Freundin mitbringen. Durch den Feierabendverkehr in Adlershof quälten sich genervte Menschen in ihren Autos. Da gibt es Ampelschaltungen, unglaublich. Zum Glück brauchte ich mich nicht aufregen, das tat meine Vorderfrau vorzüglich. Das war dann ganz amüsant zu beobachten. Ich also leicht transparierend und vom Tag geschafft, in den nächstbesten Laden rein. In diesem Falle ein Denn´s. Dort hatte ich zwei Anlaufpunkte - Kühlregal und Brotstand. Doch bevor ich das eine oder das andere erreichen konnte, wurde ich von einer netten jungen Frau angesprochen und obwohl ich eher in angespannter Stimmung war, hörte ich zu und kostete Bier. Alkoholfrei. Sonst wäre ich bei der Hitze schon von einer Probe neben der Spur gewesen. Schoppes Bär Bier

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Wie erwähnt, ist Bier nicht so mein Getränk, schon gar nicht was herb schmeckt. Und ausgerechnet diese alkoholfreie Variante hatte es in sich - geschmacklich kraftvoll. Doch was ich sehr mochte war der Zitrusgeschmack. Ich lernte, diese Note kommt ausschließlich vom Hopfen. Es gab so einige Informationen, die durch mein Hirn rauschten, es blieb ein angenehmes Gefühl und deshalb meine Empfehlung an Biertrinker: trinkt Handwerksbier. Probiert ein bisschen aus, den diese schmecken wirklich verschieden. Und wenn es sich Craft Beer nennt, was solls, Beer ist Bier. Hauptsache es mundet. Und wenn man der Bräuerin oder dem Brauer die Hand schütteln kann, schadet das auch nicht.

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