Foodvibes mit regionalen Delikatessen in einem Überraschungspaket, 25.02.2015

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Bekannte berichteten, dass sie zu Weihnachten ein Abo von Foodvibes geschenkt bekommen hätten. Lebensmittel sind eine praktische Geschenkalternative und Unternehmen wie Foodvibes schnüren aus etwas alltäglichem ein Überraschungspaket. Wobei die ausgesuchten Lebensmittel ganz sicher nicht alltäglich sind.

Foodvibes sucht Delikatessen und Feinkostprodukte von kleinen und mittelgroßen Manufakturen und stellt sechs bis acht verschiedene Produkte in einer Delikatessen-Box zusammen. Welche Produkte das sind, ist jedesmal eine Überraschung. Die Produzenten werden "im Hinblick auf Qualität, Transparenz, Nachhaltigkeit, Geschmack und Regionalität" ausgesucht.

Zeit für uns ein Paket zu probieren.



Die Verpackung sieht nett aus, alle Produkte sind heil und in optisch guter Qualität angekommen. Das Päckchen von Brotliebling fällt durch seine Größe gleich auf.



Brotliebling lernten wir auf der next organic berlin 2013 kennen. Damals wurden die Zutaten nicht einzeln verpackt. (siehe Blog)



Die Mehle für das Roggenmischbrot werden in einer Schüssel gemischt nur nicht das kleine Päckchen Streumehl. Ich finde das irritierend, es hätte alles in eine größere Tüte gepasst.



Gebacken habe ich noch nicht.



Was gut aufs Brot passt, ist zum einen das Mango-Chutney by Susann und der Hanf-Dattel-Aufstrich von Hempwood. Um es gleich vorwegzunehmen, dieses herzhafte, orientalische Chutney ist mein Favorit dieser Box. Einfach herrlich fruchtig und angenehm aromatisch. Ich mag Curry sehr und Mango, da war die Entscheidung nicht schwer. Mit 7,50 Euro pro Glas, 150 g, ist das Chutney eher preisintensiv. Die Internetseite macht Spaß, schöne Bilder, die sollte man nicht hungrig betrachten.





Der zweite Aufstrich kommt von der Firma Hempwood aus Oranienburg. Der Internetauftritt veranlasste mich Thomas Heyne anzurufen. Wir hatten ein sehr nettes Gespräch und ich erfuhr, dass der Hanf zurzeit noch über den Großhandel bezogen wird und aus dem asiatischen wie europäischen Raum kommt. Das sei ein Grund in der Uckermark dieses Jahr zum ersten Mal auf zwei Hektar Land Hanf anzubauen. Dieses Projekt ist ein vorsichtiges Herantasten an den Hanfanbau. Hanf sei eine genügsame Pflanze, die eigentlich überall wachsen kann. Doch durch das Anbauverbot in Deutschland ging das Wissen um Anbau und Ernte verloren und muss nun mühsam wiederbeschafft werden.
Mit 2,69 Euro pro Glas mit 150 g eher im günstigen Preissegment.




Der HanFu musste erst einmal gerührt werden. Geschmacklich kam der Aufstrich beim Verkosten mit Freunden gut an. Wobei der Hanfgeschmack nicht aufdringlich ist, aber doch eine typische Note besitzt.
 
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