Die Müllerei, ein ehemals regionales Handwerk, 18.11.2014

  124 
Mühlen sind jeher von großer Bedeutung für uns. Mit Beginn des Ackerbaus und der Verbreitung des Getreides wurden Mühlen unabdingbar. Während man früher mit der Hand zwei Mahlsteinen nahm und Körner zerrieb, sind es heute hochmoderne Anlagen.

Der Verein Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung versucht seinem Namen nach historische Mühlen zu erhalten. Zudem wird an dem jährlichen Mühlentag für Interessierte eine Menge angeboten. Der Mühlentag findet immer Pfingstmontag statt, der nächste wird also im kommenden Jahr am 25.05.2015 durchgeführt.

In Berlin gibt es die Britzer Mühle, die Bohnsdorfer Bockwindmühle im Deutschen Technikmuseum Berlin wie auch die Bockwindmühle Marzahn. Dicht bei Berlin befindet sich die Historische Mühle in Potsdam.

Die Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg gibt jährlich ein bis zweimal die Mühlennachrichten heraus. Diese können auf der Website per PDF heruntergeladen werden.

Die Entwicklung der Mühlen verlief über Handmühlen, Wassermühlen und Windmühlen bis zu den Maschinenmühlen. Geschichte und Geschichten sind im Netz inzwischen viele zu entdecken. Häufig sind es begeisterte Bürger, die mit großem Einsatz alte, oft verkommene Mühlen wiederaufbauen. Leider ist die Nutzung als Mühle meist nicht vorgesehen.

Wer Wert auf regionales Mehl legt, schaut nach, ob in der Nähe eine Mühle einen Hofladen betreibt. Dort kann man sich nach der Herkunft des Getreides ebenso erkundigen wie nach der Wirkungsweise der Mühle. Die meisten Müller sind entgegenkommend und geben gerne Auskunft.

muehle_in_brandenburg_brausezimt
 
  124 


Kommentare

Sie müssen angemeldet sein um diesen Beitrag zu kommentieren