Kaffeeseminar im Kaffeefachwerk, 17.03.2012, 17.03.2012

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Auf einmal kamen die Teilnehmer. Es war kurz vor 14 Uhr. Die Unterlagen, die Gläser und das Wasser standen auf den Tischen bereit. Zeit für Kaffee.
Thomas Marko erzählte von und über Kaffee. Allgemeines und Geschichtliches und dann - Spezielles. Kaffee ist uns inzwischen so alltäglich, doch woher kommt Kaffee ursprünglich, wie entsteht aus der reifen roten, manchmal gelben Kaffeekirsche die uns vertraute braune Kaffeebohne?

Es war eine bunte Truppe, die lustig und entspannt den Weg der Bohne verfolgte. Natürlich macht es mit netten Menschen gleich doppelt so viel Spaß Interessantes zu erfahren.

Nach der theoretischen Einführung gab es erste Geruchsproben frisch gebrühten Kaffees. Drei verschiedene Kaffeesorten wurden je Sorte zuerst über den Geruch probiert und anschließend, wieder frisch zubereitet, gekostet. Jeder riecht und schmeckt die Nuancen unterschiedlich stark und mag die eine Sorte lieber als die andere. Nach dem Kosten ging es zum Rösten.

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Nach dem Einfüllen der Rohbohnen in die vorgeheizte Kaffeetrommel wurden Geruchsproben entnommen. Wenn die Bohne noch nicht richtig heiß ist, riecht sie eher wie feuchtes Heu. Es dauerte nicht lange und plötzlich knackte es in der Trommel. Der Geruch änderte sich - es wurde nussig, leichter Kaffeegeruch stellte sich ein und eine leichte Bräune zog über die Bohnen. Durch das kleine Fenster sah ich die inzwischen braunen Bohnen fliegen. Auf einmal holte Thomas Marko zügig hintereinander Geruchsproben und testete. Auch die Geräuschkulisse der Bohnen in der Trommel wurde beachtet.
Als die Röstung den richtigen Grad aufwies, wurde die Luke geöffnet und die heißen Bohnen fallen auf das Abkühlgitter. Damit die Bohnen durch die Resthitze nicht nachrösten, wurden diese auf dem Gitter so lange bewegt, bis sie abgekühlt waren.

Die industrielle Röstung unterscheidet sich nicht nur den Mengen, die in einem Durchgang geröstet werden. Manufakturen wie Kaffeefachwerk verwenden wesentlich mehr Zeit. Die Bohnen werden je nach Röstgrad 15 bis 20 min in der heißen Trommel geröstet. Danach mit der notwendigen Zeit abgekühlt und zwei, drei Tage zum Nachreifen gelagert bevor die Bohnen, entweder ganz oder gemahlen, verkauft werden.

Pro Kilo gerösteter Kaffeebohnen fallen 2,19 Euro Kaffeesteuer an, immer. Dazu kommt die Aufbereitung der Kaffeekirschen nach der Ernte. Nur die Kaffeebohne ist von Interesse und wird meist aus Brasilien importiert. Eine weite Reise und eine Menge Arbeit und noch ist die Bohne gar nicht von gewünschter Qualität. Erst nach der Röstung und - je nach Bedarf - nach dem Mahlen kann ein köstlicher Kaffee zubereitet werden, der uns aufmuntert, beruhigt oder einfach nur gut schmeckt.
Das hat seinen Preis. Und das sollten wir uns Wert sein.

Wer es genauer wissen möchte, sollte sich für ein Kaffeeseminar anmelden.
 
Adresse

Kaffeefachwerk, Rösterei und Café Altglienicke
Thomas Marko

Grünauer Straße 29
12524 Berlin

Internet www.kaffeefachwerk.de

 
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