Monsanto gewinnt World Food Prize 2013 für genmanipulierte Pflanzen, Juni 2013, 21.06.2013

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Die Überraschung, Monsanto gewinnt den Lebensmittelpreis 2013, eigentlich nicht die Firma an sich, sondern eine wichtige Person dahinter.

Robert T. Fraley ist Monsantos Stellvertretende Vorstandsvorsitzende sowie Technischer Direktor. Zusammen mit zwei weiteren Wissenschaftlern teilt er sich den mit 250.000 $ dotierten Preis. Wobei das Geld Nebensache sein dürfte. Monsanto kann diese Auszeichnung gut öffentlichkeitswirksam nutzen.

Seit 1987 würdigt der World Food Prize die Menschen, die Lebensmittel in Qualität, Quantität und Verfügbarkeit verbessern. Die diesjährige Auszeichnung wurde mit der Begründung vergeben, dass durch die gentechnische Manipulation (Resistenzen gegen Insekten, Krankheiten und klimatischen Veränderungen) von Pflanzen höhere Erträge erzielt werden können.

Und nein, die Spenden der Firma Monsanto in Höhe von 5 Millionen Euro an die Stiftung haben natürlich keinen Einfluss auf die Entscheidung des Komitees gehabt.

Ob GVU (gentechnisch veränderte Organismen) überhaupt einen relevanten Einfluss auf den weltweiten Hunger haben, wird debattiert. Und was ist eigentlich mit möglichen Nebenwirkungen?

Passend dazu ist zeitgleich der Artikel von F. William Engdahl über eine Studie erschienen, der die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Futtermittel bei Schweinen untersucht hat.


In der Presse
Kurzinfo über die Preisvergabe siehe Sueddeutsche auf sz.de/1.1701338

Etwas mehr und in Englisch unter: www.nytimes.com/2013/06/20/business/monsanto-executive-is-among-world-food-prize-winners.html?_r=0

Artikel von F. William Engdahl auf www.info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/alarmierende-studie-ueber-die-wirkung-von-monsanto-futter-bei-schweinen.html;jsessionid=0A7AE11B8709983B5BEF637DA3AF6B6B


 

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